Stadtrallye Erlangen: die besten Stationen
Die Runde startet im Schlossgarten und folgt der Hauptstraße durch die barocke Planstadt. Ruhiger wird es am Burgberg, mit Kindern im Schlossgarten selbst.
Foto: mb1302 / Wikimedia Commons Mittelfränkische Metropolregion mit mittelalterlicher Kaiserburg, lebendiger Altstadt und einem der bekanntesten Weihnachtsmärkte Europas.
Nürnberg und Fürth bilden zusammen mit Erlangen und Schwabach den Kern der Metropolregion Mittelfranken. Die beiden Städte gehen baulich praktisch ineinander über, behalten aber ihren je eigenen Charakter: Nürnberg mit seiner Sandstein-Altstadt unter der Kaiserburg, Fürth mit einem der dichtesten Bestände an Gründerzeit-Architektur in Deutschland. Wer Franken besucht, kommt an dieser Doppelstadt kaum vorbei und sollte ihr mindestens zwei volle Tage einräumen.
Nürnberg liegt beiderseits der Pegnitz im Übergang vom fruchtbaren Knoblauchsland im Norden zum großen Reichswald im Süden und Osten. Der Untergrund ist weicher Burgsandstein, das Material, aus dem die Altstadt und ihre Kirchen gebaut sind. Wenige Kilometer westlich fließen Pegnitz und Rednitz in Fürth zur Regnitz zusammen, die später bei Bamberg den Main erreicht. Die Region ist flach bis sanft hügelig, gut mit Rad und Bahn erschlossen und bildet das städtische Gegengewicht zur Fränkischen Schweiz im Norden und zum Steigerwald im Westen.
Mehr Hintergrund zur Region liefert unser Überblick zur Geschichte der Franken.
Die wichtigsten Ziele lassen sich in der Nürnberger Altstadt zu Fuß verbinden. Vom Hauptmarkt mit Schönem Brunnen und Frauenkirche führen kurze Wege zu St. Sebald, zum Albrecht-Dürer-Haus und hinauf zur Kaiserburg mit Blick über die roten Dächer. Für die Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhundert lohnen das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände im Süden und der Memorium Nürnberger Prozesse im Westen, beides per U-Bahn oder S-Bahn erreichbar. Wer mehr Zeit hat, fährt mit der S-Bahn zwei Stationen nach Fürth: Rathaus nach Florentiner Vorbild, Jüdisches Museum Franken und ein kompletter Stadtkern aus dem 19. Jahrhundert. Eine Übernachtung in der Altstadt erspart lange Anfahrtswege - im Advent und zur Spielwarenmesse allerdings zum Höchstpreis. Tipps zu weiteren Stadtkernen findest du in unserer Auswahl der schönsten Altstädte Frankens.
Frühling und Frühsommer sind ideal für die Altstadt: mildes Wetter, lange Tage, Biergärten geöffnet. Der Herbst bringt ruhigere Gassen und gute Sicht von der Burg, der Advent gehört dem Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt, der die Stadt vier Wochen lang füllt und früh ausgebucht ist. Nürnberg Hbf ist ICE-Knotenpunkt mit direkten Verbindungen nach München, Frankfurt, Berlin und Wien. Der Flughafen liegt im Norden der Stadt und ist per U-Bahn in zwölf Minuten erreichbar. Mit dem Auto führen A3, A6 und A9 zusammen, was die Region zu einem praktischen Ausgangspunkt für weitere Touren durch Franken macht.
Nürnberg & Fürth Burg & Festung Mittelalterliches Wahrzeichen über der Altstadt - einst Aufenthaltsort fast aller deutschen Könige und Kaiser.
Nürnberg & Fürth Altstadt Fachwerk, Stadtmauer und der Schöne Brunnen - die historische Altstadt zwischen Burg und Hauptmarkt.
Höhlen, Museen, Parks und Touren in dieser Region - jeweils mit Anfahrt und Planungshinweisen.
Beste Reisezeit: Frühling und Sommer für die Altstadt, Advent für den Christkindlesmarkt. Zu den Hauptterminen früh buchen.
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Die Runde startet im Schlossgarten und folgt der Hauptstraße durch die barocke Planstadt. Ruhiger wird es am Burgberg, mit Kindern im Schlossgarten selbst.
Die dichteste Strecke führt von der Kaiserburg über den Hauptmarkt zur Lorenzkirche. Ruhiger wird es auf der Pegnitzinsel Schütt und am Weinstadel, mit Kindern im Stadtpark.
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