Stadtrallye Bamberg: die besten Stationen
Die Runde führt vom Alten Rathaus über Klein-Venedig hinauf zum Dom. Ruhiger wird es in der Sandstraße und am Michaelsberg, mit Kindern am Regnitzufer.
Von Bamberg bis Rothenburg ob der Tauber: Wir stellen sieben fränkische Altstädte vor, die mit Fachwerk, Welterbe und gelebter Geschichte überzeugen.
Franken hat eine außergewöhnliche Dichte an historischen Stadtkernen. Viele blieben im Zweiten Weltkrieg verschont oder wurden sorgfältig wiederaufgebaut. Das Ergebnis sind Altstädte, in denen sich Jahrhunderte auf engem Raum erleben lassen. Hier sind sieben, die einen Besuch lohnen.
Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Auf sieben Hügeln gebaut, wird sie oft als “fränkisches Rom” bezeichnet. Highlights sind das Alte Rathaus mitten im Fluss, die Gärtnerstadt und der Dom mit dem berühmten Bamberger Reiter. Wer Zeit hat, sollte ein Rauchbier in einem der traditionellen Brauhäuser probieren.
Kaum eine Stadt verkörpert das Bild der mittelalterlichen Altstadt so vollständig wie Rothenburg. Die komplett erhaltene Stadtmauer lässt sich begehen, das Plönlein gilt als eines der meistfotografierten Motive Deutschlands. Trotz des Touristenandrangs lohnt der frühe Morgen, wenn die Gassen noch leer sind.
Würzburg verbindet Barock und Wein. Die Residenz mit ihrem berühmten Treppenhausfresko ist Welterbe, die Alte Mainbrücke lädt zum Brückenschoppen ein. Über allem thront die Festung Marienberg. Die Altstadt ist kompakt und gut zu Fuß zu erkunden.
Die größte Stadt Frankens beeindruckt mit der Kaiserburg, der historischen Felsengänge und der weihnachtlichen Stimmung des Christkindlesmarkts. Auch wenn vieles nach 1945 rekonstruiert wurde, vermittelt die Altstadt rund um die Sebalduskirche und den Hauptmarkt ein dichtes historisches Bild.
Dinkelsbühl steht oft im Schatten von Rothenburg, ist aber mindestens ebenso sehenswert - und meist deutlich ruhiger. Die farbenfrohen Bürgerhäuser, die vollständig erhaltene Stadtmauer und das jährliche Kinderzeche-Fest machen den Ort besonders.
Coburg überrascht mit einem italienisch anmutenden Marktplatz und der mächtigen Veste Coburg, einer der größten Burganlagen Deutschlands. Die enge Verbindung zum europäischen Hochadel prägt die Stadt bis heute.
Forchheim am Tor zur Fränkischen Schweiz besitzt eine charmante Fachwerk-Altstadt und das Rathaus mit seinen kunstvollen Schnitzereien. Im Frühjahr verwandelt das “Annafest” den Kellerwald in eines der größten fränkischen Bierfeste.
Egal ob Welterbe oder Geheimtipp: Frankens Altstädte erzählen Geschichte zum Anfassen. Am besten kombinierst du zwei oder drei Städte zu einer kleinen Rundreise entlang des Mains oder durch die Fränkische Schweiz.
Die Runde führt vom Alten Rathaus über Klein-Venedig hinauf zum Dom. Ruhiger wird es in der Sandstraße und am Michaelsberg, mit Kindern am Regnitzufer.
Die Runde startet im Schlossgarten und folgt der Hauptstraße durch die barocke Planstadt. Ruhiger wird es am Burgberg, mit Kindern im Schlossgarten selbst.
Die dichteste Strecke führt von der Kaiserburg über den Hauptmarkt zur Lorenzkirche. Ruhiger wird es auf der Pegnitzinsel Schütt und am Weinstadel, mit Kindern im Stadtpark.
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