Stadt oder Weinort: die wichtigste Entscheidung
Das Würzburger Weinland ist zweigeteilt. Die Stadt selbst hat das größte und vielfältigste Angebot, vom Stadthotel bis zum Apartment, und ist mit ICE-Halt der einfachste Ausgangspunkt ohne Auto. Das eigentliche Weinland beginnt aber erst hinter der Stadtgrenze: an der Mainschleife bei Volkach, in Randersacker und Sommerhausen südlich der Stadt und in den Orten am Westrand des Steigerwalds. Dort wohnst du kleiner, meist bei Winzern oder in Gasthöfen, und hast die Weinberge direkt vor dem Fenster.
Eine bewährte Aufteilung für drei bis vier Tage: zwei Nächte in Würzburg für Residenz, Festung Marienberg und den Brückenschoppen, danach ein bis zwei Nächte in einem Weinort, idealerweise mit dem Rad auf dem Main-Radweg als Verbindung.
Worauf du bei der Buchung achten solltest
In der Altstadt sind viele Häuser in historischen Gebäuden untergebracht: Aufzug, Klimaanlage und Parkplatz sind dort nicht selbstverständlich. Wer im Hochsommer kommt oder mit dem Auto anreist, sollte diese Punkte in der Beschreibung prüfen. In den Weinorten ist es umgekehrt: Parkplätze gibt es fast immer, dafür schließen Küchen in kleineren Gasthöfen früh, und an Ruhetagen ist im Ort manchmal wenig offen.
Zu den Weinfesten im Spätsommer lohnt es sich, sehr früh zu buchen oder ein paar Kilometer ausweichen: Wenn Volkach voll ist, findest du oft noch etwas in Dettelbach oder Kitzingen. Einen Überblick über die Rebsorten, die du vor Ort probierst, gibt unser Beitrag Fränkische Weine entdecken.