Zu den Ortsteilen gehören seit der Gebietsreform 1978 Busbach, Donndorf, Eckersdorf, Eschen, Forst, Hardt, Heisenstein, Lahm, Lochau, Lohe, Melkendorf, Neustädtlein am Forst, Oberwaiz, Pleofen, Schanz, Simmelbuch, Stein, Tröbersdorf, Vorlahm, Windshof und Wolfsgraben. Donndorf ist durch die Ausweisung von großzügigen Neubaugebieten mittlerweile der bevölkerungsstärkste Ortsteil. Hier sind das Schloß Fantaisie mit dem zugehörigen Park Fantaisie und dem einzigen gartengeschichtlichen Museum Deutschlands kultureller Anziehungspunkt.
Neben den baulichen Denkmälern floriert in Eckersdorf auch ein breites kulturelles und gesellschaftliches Angebot. Vereine aller Art wie Gesangverine, Posaunenchöre, Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Burschenvereine und Landjugenden, Charitative Einrichtungen sowie Organisationen der politischen Parteien bieten für jeden etwas.
Einen kurzen geschichtlichen Überblick findet der Besucher im alten Backaus im Ortskern von Eckersdorf. Im Inneren befinden sich zwei Informationstafeln. Auf der linken Informationstafel steht wörtlich: "Eckersdorf war die größte und älteste dieser Gemeinden. Davon zeugen noch heute die Kilianskapelle im romanischen Bauspiel (im Turm der Kirche St. Ägidius) und der Schlosshof (rechts der Kirche), Sitz der Lehensritter von Eckersdorf. Mit dem Aussterben der letzten Lehensherrn, der Plassenberger, verlor Eckersdorf an Bedeutung (1652). Dafür erlangte nun Donndorf eine besondere Berühmtheit: Das dortige Lehensgut bewirtschafteten Adelige, zuletzt vom Geschlechte derer "von Lüchau" (bis 1756). Als Markgräfin Wilhelmine die romantische Umgebung entdeckte, plante sie hier Schloss und Park Fantaisie. Das Schloss diente ihrer Tochter Elisabeth Frederike Sophie (1732 - 1780) als Sommerresidenz. Nach einer wechselvollen Geschichte erhalten Schloß und Park Fantaisie eine neue überregionale Bedeutung durch die Einrichtung eines gartengeschichtlichen Museums im Jahre 2000."