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Allgemeine Informationen über den Frankenwald

Der Frankenwald als deutsches Mittelgebirge liegt größtenteils im nördlichen Oberfranken zwischen dem Thüringer Wald, dem Obermainland und dem Fichtelgebirge. Zusammen mit dem Thüringer Schiefergebirge und dem Vogtländischen Schiefergebirge bildet der Frankenwald das Saalische Schiefergebirge.

Der Döbraberg mit 794 Metern über NN ist die höchste Erhebung im Frankenwald, der zweithöchste Berg ist der Wetzstein mit 792 Metern über NN nahe dem thüringischen Brennersgrün. Wichtige Orte und Städte im Frankenwald sind Kronach, Bad Steben, Naila, Stadtsteinach, Schauenstein, Tettau, Lichtenberg oder Schwarzenbach am Wald.

Der Wald im Frankenwald

Mit den ausgedehnten Fichtenwäldern und einigen Laubwäldern ist der Frankenwald heute noch ein waldreiches Gebiet, wobei früher weniger Fichten, als vielmehr Rotbuchen und Tannen standen. Die Kolonialisierung des Frankenwaldes setzte mit der Gründung des Bistums Bamberg im Jahre 1007 durch Kaiser Heinrich II ein. Es begann eine intensive Rodungsarbeit in einem rauen Klima und einem herben Landstrich. Noch heute enden viele Orte auf die Silben –reuth, -grün oder -schwand und weisen damit auf die Rodung und ihre Gründung hin. Da sich die kargen Böden nur bedingt für die Landwirtschaft eigneten, verwundert es nicht, dass die Holz- und Forstwirtschaft die wichtigste Einnahmequelle im Frankenwald war. Die Wälder des Frankenwaldes waren die Grundlage für Glas- und Porzellanindustrie. Auf den teilweise schnell strömenden Flüssen wurde das Holz über Main und Rhein teilweise bis nach Amsterdam geflößt. Alljährlich werden im Frankenwald ca. 1 Million Weihnachtsbäume geschlagen und wird deshalb im Volksmund gerne als „grüne Krone Bayerns“ bezeichnet.

Flussläufe im Frankenwald

Hier ist an erster Stelle die Rodach zu nennen, die mit ihren Nebenflüssen Haßlach, Kronach und Schorgast dem Main zufließt. Die Loquitz im Norden und die Selbitz im östlichen Frankenwald münden in die Saale. Die Ködeltalsperre mit ihren 21 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen ist die größte Trinkwassertalsperre Bayerns und kann mit ihrem Rohwasser fast ganz Oberfranken versorgen.

Tourismus im Frankenwald

Wer gerne wandern geht oder mit dem Fahrrad eine noch fast unberührte Natur erkunden will, ist im Frankenwald bestens aufgehoben. Die geradezu atemberaubende Schönheit entlang der Flussläufe von Rodach und Werra, aber auch der Rennsteig beim Wetzstein ist in jedem Fall eine Reise wert. Ein besonderes Abenteuer sind Floßfahrten auf der Rodach. Wer sich für Bergbau interessiert, kann sich in Lotharheil bei Geroldsgrün das einzige noch im Betrieb befindliche Schieferbergwerk ansehen, Anhänger filigraner Handarbeit kommen beim Klöppeln in Nordhalben voll auf ihre Kosten. Mit der Festung Rosenberg in Kronach oder dem Wasserschloß in Mitwitz befinden sich einzigartige Baudenkmäler im Frankenwald.

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