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Allgemeine Informationen über die Fränkische Schweiz

Durch kulturelle und geologische Besonderheiten hat die Fränkische Schweiz ihren Namen erhalten. Sie liegt eingebettet im Viereck der Städte Bamberg (im Nordwesten), Bayreuth (im Nordosten), Erlangen (im Südwesten) und Pegnitz (im Südosten) im Herzen Frankens.

Das Kerngebiet der fränkischen Schweiz erstreckt sich im Wesentlichen auf das Einzugsgebiet der Flußläufe der Wiesent und der Püttlach. Die Fränkische Schweiz liegt damit in den Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Forchheim und Lichtenfels.

Die bekanntesten Orte der Fränkischen Schweiz sind Aufseß, Pottenstein, Tüchersfeld, Gößweinstein, Muggendorf, Heiligenstadt, Ebermannstadt, Streitberg, Egloffstein und Waischenfeld.

Vor etwa 161 bis 150 Millionen Jahren zur Zeit des Weißen Jura war ganz Süddeutschland von einem Flachwassermeer bedeckt. Zu dieser Zeit lagerten sich mächtige Gesteinsfolgen am Grund des Meeres ab. Verantwortlich dafür war eine kontinuierliche Absenkung der Erdkruste. Prägend für die Fränkische Schweiz sind daher die Kalk- und Dolomitformationen aus dem Weißen Jura und bildet eine typische Karstlandschaft mit tief eingeschnittenen Tälern und kargen, wasserarmen Hochflächen. Durch Hebungen der europäischen Kontinentalplatte und Verwitterung in der Kreidezeit bildeten sich die typischen Formationen heraus.

Für Fossiliensammler bietet die Frankische Schweiz aufgrund seine vielen Versteinerungen (vor allem Ammoniten) eine wahre Schatzkammer.

 

Berge, Gewässer und Höhlen in der Fränkischen Schweiz

Die markanteste Erhebung der Fränkischen Schweiz ist sicherlich das "Walberla" mit seinen 514 Metern über NN. Genau genommen ist das Walberla nur die mundartliche Bezeichnung des nördlichen Teils des hoch über das Wiesenttal aufragenden Ehrenbürg, eines sog. "Zeugenberges". Das Ehrenbürg ist ein Tafelberg mit dem Rodenstein (532 Meter über NN) als höchster Erhebung. Im Volksmund heißt jedoch der ganze Berg "Walberla" und stammt von der Kapelle der Heiligen Walpurga, die im Jahr 1360 erstmalig urkundlich erwähnt wird. Besiedelt wurde das Walberla bereits 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung durch die Kelten wie Ausgrabungen belegen.

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