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Der Landkreis Bayreuth

Blick in den Landkreis Bayreuth bei Pleofen
Blick in den Landkreis Bayreuth bei Pleofen

Der Landkreis Bayreuth liegt im Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Oberfranken. Nachbarkreise sind im Nordwesten der Landkreis Lichtenfels, im Norden der Landkreis Kulmbach und der Landkreis Hof, im Osten die Landkreise Wunsiedel und Tirschenreuth, im Süden die Landkreise Neustadt a.d.Waldnaab, Amberg-Sulzbach und Nürnberger Land und im Westen die Landkreise Forchheim und Bamberg.

Mit einer Fläche von 1273 km² und 109.000 Einwohnern kommen 89 Einwohner auf den Quadratkilometer.

Geographie

Das Kreisgebiet umfasst im Süden und Westen die Fränkische Schweiz. Hier finden sich zahlreiche Höhlen, darunter die Teufelshöhle, die Binghöhle und die Sophienhöhle. Das mittlere Kreisgebiet umfasst das Obermainische Hügelland, das seinen Namen vom Roten Main hat, der südlich von Bayreuth entspringt und dann in nordwestlicher Richtung fließt, um sich westlich von Kulmbach mit dem Weißen Main zu vereinigen. Im Osten hat der Kreis Anteil am Fichtelgebirge, an dessen höchste Erhebung, den Schneeberg, das Kreisgebiet bis auf etwa 960m üNN heranreicht.

Wappen des Landkreises Bayreuth

Wappen des Landkreises Bayreuth / Oberfranken
Wappen des Landkreises Bayreuth / Oberfranken

Unter einem Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Silber ein golden bewehrter roter Adler mit goldenen Kleestengeln auf den Flügeln.

Die Hauptfigur ist der rote Adler mit den Kleestengeln aus dem Wappen der zollerischen Markgrafen von Bayreuth, den Burggraf Friedrich von Nürnberg nach Erringung der Kurfürstenwürde 1415 als Zeichen der Mark Brandenburg übernahm. Bis 1791 war das Kreisgebiet Kernstück des Markgrafentums, die heutige Kreisstadt seit 1542 Sitz der fürstlichen Kanzlei und nach 1603 auch der Hofhaltung. Aus den preußischen Kammerämtern Bayreuth und Weidenberg wurden 1812 die gleichnamigen bayerischen Landgerichte formiert. 1862 vereinigte man sie zum Bezirksamt Bayreuth, dessen Sprengel sich 1929 bei der Aufhebung des Bezirksamtes Berneck erheblich vergrößerte. Schon 1857 waren zum Landgericht (älterer Ordnung) Weidenberg die Gemeinden Fichtelberg, Oberwarmensteinach, Lienlas, Reislas, Kirchenpingarten, Kirchenlaibach und Tressau aus dem vormals oberpfälzischen Amt Kemnath gekommen.

Auf die Vergangenheit dieses Gebiets im Ostteil des Landkreises unter wittelsbachischer Herrschaft bezieht sich das Schildhaupt mit den bayerischen Rauten. Sie versinnbildlichen gleichzeitig die neuere staatliche Entwicklung im östlichen Oberfranken seit der Eingliederung des Fürstentums Bayreuth in das Königreich Bayern 1810. Die neue Kreisfahne zeigt zwei Streifen in den Farben Rot und Weiß.

Kurzer Geschichtlicher Abriss

Das heutige Kreisgebiet war bis 1803 Teil der Markgrafschaft Bayreuth, dann gehörte es vorübergehend zu Frankreich und 1810 kam es an Bayern. Schon 1804 wurde das Landgericht Pottenstein errichtet, 1812 folgten die Landgerichtsbezirke Bayreuth, Pegnitz und Weidenberg, wobei sich der Sitz des Landgerichts Pegnitz bis 1842 in Schnabelwaid befand. Bayreuth war bereits 1812 eine kreisunmittelbare Stadt geworden. Die Landgerichtsbezirke und Bayreuth gehörten zunächst zum Obermainkreis, ab 1838 zu Oberfranken.

1862 entstand aus den Landgerichtsbezirken Pegnitz und Pottenstein das Bezirksamt Pegnitz und aus den Landgerichtsbezirken Bayreuth und Weidenberg das Bezirksamt Bayreuth. Beide Bezirke wurde ab 1939 als Landkreise bezeichnet.

Bei der Gebietsreform in Bayern 1972 wurde aus dem Landkreis Bayreuth, dem größten Teil des Landkreises Pegnitz sowie Teilen der Landkreise Münchberg (Gebiet der heutigen Stadt Gefrees im Nordosten), Ebermannstadt (Gemeinde Aufseß im Westen), Kulmbach (Raum Bad Berneck im Norden), Eschenbach in der Oberpfalz (Ortsteil Penzenreuth der Stadt Pegnitz im Süden) und Kemnath (Wirbenz, Ortsteil der Gemeinde Speichersdorf im Osten) der neue Landkreis Bayreuth gebildet. Bayreuth selbst blieb kreisfrei und Sitz des vergrößerten Landkreises. Durch Eingliederung einiger Gemeinden des Landkreises Bayreuth wie Dörnhof, Wolfsbach oder Seulbitz wurde sein Gebiet entsprechend vergrößert.



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