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Allgemeine Informationen über den Landkreis Hof

Im Nordosten des Regierungsbezirks Oberfranken liegt der Landkreis Hof. Er grenzt im Norden an den thüringischen Landkreis Saale-Orla-Kreis und an den sächsischen Vogtlandkreis, im Osten an die Tschechische Republik, im Süden an den Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge und den Landkreis Bayreuth, im Westen an den Landkreis Kulmbach.

Mit einer Fläche von 892,55 km² und 106.200 Einwohnern hat der Landkreis Hof eine durchschnittliche Einwohnerdichte von 119 Einwohnen je Quadratkilometer.

Städte im Landkreis Hof sind Helmbrechts, Lichtenberg, Münchberg, Naila, Rehau, Schauenstein, Schwarzenbach am Wald, Schwarzenbach an der Saale und Selbitz, Märkte sind Bad Steben, Oberkotzau, Sparneck, Stammbach und Zell, Gemeinden im Landkreis Hof sind Berg, Döhlau, Feilitzsch, Gattendorf, Geroldsgrün, Issigau, Köditz, Konradsreuth, Leupoldsgrün, Regnitzlosau, Töpen, Trogen und Weißdorf.

Geografie des Landkreises Hof

Einzuteilen ist der Landkreis Hof in vier unterschiedliche Bereiche. Im Westen liegen die Ausläufer des Frankenwaldes mit dem Döbraberg als dessen höchster Erhebung im Kreisgebiet. Auch das Selbitztal liegt im Westen des Landkreises Hof. Die Selbitz entspringt im Süden des Landkreises, fließt dann aber durch die Städte Selbitz und Naila nach Norden, um kurz vor der Kreisgrenze in die Saale zu münden. Die Saale wiederum entspringt im Süden des Landkreises Hof und fließt durch den Osten nach Norden. Die Stadt Hof, die selbst nicht zum Landkreis gehört, wird von der Saale durchströmt. Im Süden liegen die Ausläufer des Fichtelgebirges mit dem Großen Waldstein. Die Münchberger Hochfläche liegt zwischen dem Frankenwald und dem Fichtelgebirge und wird landwirtschaftlich genutzt.

Wirtschaft und Tourismus

Die Industriedichte im Landkreis Hof liegt weit über den deutschen Durchschnitt. Dies liegt an den Industrieschwerpunkten Textilindustrie, Kunststoff- und Gesundheitswaren und nicht zu letzt an der enormen Anzahl an Betrieben der Automobilzulieferindustrie. Die Textilindustrie war einst ein klassischer Industriezweig der Massenfertigung. Mit dem Niedergang der Bekleidungsindustrie in Deutschland und dem extremen Konkurrenzdruck aus Fernost waren die Betriebe im Landkreis Hof einem tiefgreifenden Strukturwandel unterworfen, der teilweise viele Arbeitsplätze in den Produktionen kostete. Seit dem 21. Jahrhundert jedoch war der Strukturwandel weitgehend abgeschlossen und die Betriebe hatten sich auf Nischenprodukte spezialisiert. Absolute High-Tech Textilien statt Unterhemden und Shirts, das Können, Kleinst-Serien zu fertigen und nicht nur auf riesige Stückzahlen zu bauen, auf individuelle Sonderwünsche schnell und unkompliziert eingehen zu können, hat den Betrieben das Überleben gesichert und viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Strukturwandel kann auch positiv von Statten gehen, wie man am Landkreis Hof eindrucksvoll erleben kann.

Der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wandern, Radeln, Wintersport und Wellnessurlaube sind die Einnahmequellen vieler Betriebe, die ihren Gästen einen wunderbar ruhigen und entspannenden Urlaub in einer traumhaften Landschaftskulisse bieten.

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