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Schloß Fantaisie und Park Fantaisie in Donndorf

Das große Tor am Eingang zur Fantasie

Das große Tor am Eingang zur Fantasie

Wer durch das kunstvoll geschmiedete Tor in Donndorf die Fantaisie betritt, findet auf gepflegten Wegen wandelnd zunächst innere und äußere Ruhe und Erholung. Der Besucher muß aber auch etwas Phantasie (französich Fantaisie) aufwenden, dann fühlt er sich wie in einem Märchenpark mit einem Zauberschloß.

Die Fantaisie ist kein Ort, den man auf der Durchreise "mitnimmt". Lässt man sie auf sich wirken, nimmt einen die Fantasie mit auf eine Reise ins Märchenland.

Ich bin in Donndorf aufgewachsen und habe in der Fantasie meine Kindheit verbracht. Sie hat uns viel gegeben, daher empfinde ich selbst für die Fantasie viel Dankbarkeit. Von unbeschwerten Schlittenrennen, die Todesbahn, Räuber und Gendarm Spielen, von der Angst in den Katakomben und nächtlichen Irrwanderungen in der Finsternis, von den ersten romantischen Ausflügen und dem Staunen über den Wandel seit der Sanierung, von Candies der stationierten GI's und vielem mehr.

Laßt die Fantasie wirken wie sie immer war und wie sie ist. Ein Zauberwald!

Allgemeine Informationen über Schloß Fantaisie

Das Schloß Fantaisie auf der Eingangsseite
Das Schloß Fantaisie auf der Rückseite

Das Schloß Fantaisie auf der Eingangsseite sowie
das Schloß Fantaisie auf der Rückseite

Das Schloß Fantaisie war keineswegs immer in dem Zustand, wie es sich heute dem Besucher präsentiert. Das Schloß hat vielmehr eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich gebracht. Um sie besser zu verstehen, seien zunächst die Besitzverhältnisse des Schlosses skizziert.

  • 1765 - 1780 Markgrafen Tochter Herzogin von Württemberg Elisabeth Friederike Sophie
  • 1781 - 1790 herrenlos, der Markgrafenschaft Bayreuth zugefallen
  • 1791 - 1793 Oberforstmeister Obernitz
  • 1793 - 1827 Herzogin von Württemberg Friedericke Dorothea Sophie
  • 1828 - 1881 Herzog Alexander von Württemberg
  • 1882 - 1895 Konsortium Feustel (Schwabach Eysser)
  • 1895 - 1897 Ernst Hüttner, preußischer Forstassessor
  • 1898 - 1908 Martin de Cuvry, mecklenburgischer Offizier
  • 1908 - 1928 Familien Schmidt - Oertel
  • 1929 - 1937 Fürst Edmund von Wrede
  • 1937 - 1945 Nationalsozialistischer Lehrerbund
  • 1945 - 1948 Amerikanisches Militär
  • 1948 -Ende 50er Jahre Staatsbesitz und TBC-Sanatorium
  • ab 1961 Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen mit Untermiete an ein Fotostudio für Schulungen des Personals
  • 80er Jahre phasenweise US-Militär für Schulungen
  • 1988 Gründung des Förderverein Schloß Fantasie aus Sorge um den Verfall des Schlosses
  • 1991 Vertrag zwischen dem Freistaat Bayern und Landkreis Bayreuth, Bezirk Oberfranken u. Gemeinde Eckersdorf v. 15. März 1991 zur Errichtung eines gartengeschichtlichen Museums
  • 1993 - 1995 Sanierung des Teehauses
  • 1995 - 1998 Sanierung des Schlosses selbst
  • 1998 - 2000 Errichtung des Gartengeschichtlichen Museums
  • 2000 - 2006 Sanierung des Parks und der Kaskaden mit Wasserspielen

Alleine dieser Auflistung kann man entnehmen, daß es das Schloß Fantasie und der Park Fantaisie lange Zeit nicht sehr leicht hatten und teilweise in einem erbärmlichen Zustand waren.

Aus der Glanzzeit des Schlosses Fantaisie unter Herzogin von Württemberg Elisabeth Friederike Sophie

"Die schönste Prinzessin Europas" - Tochter der Markgräfin Wilhelmine und des Markgrafen Friedrich von Bayreuth - geboren 1732, vermählt mit 16 Jahren mit Herzog Karl Eugen von Württemberg - Herrin der Fantaisie 1765 - 1780 - gestorben 1780

"Die schönste Prinzessin Europas" - Tochter der Markgräfin Wilhelmine und des Markgrafen Friedrich von Bayreuth - geboren 1732, vermählt mit 16 Jahren mit Herzog Karl Eugen von Württemberg - Herrin der Fantaisie 1765 - 1780 - gestorben 1780

Wie ihre Mutter Wilhelmine, Markgräfin von Bayreuth, ihre Eremitage mit Schlössern, Parkanlagen und Wasserspielen gestaltete, tat es ihre Tochter Elisabeth Friederike Sophie nach. In Donndorf entstand eine kleinere Trauminsel, eine kleinere Eremitage. Ihr gab sie den Namen "Fantaisie".

Bericht aus Haller v. Hallersteins Tagebuchaufzeichnungen:

"Der Freiherr Johann Sigmund Christoph Joachim Haller von Hallerstein weilte zusammen mit seinem Vater, dem herzoglich bayerischen Geheimrat Christoph Joachim Haller von Hallerstein, vom 20. bis 29 August 1774 als Gast der Herzogin Friederike Elisabeth in Fantaisie. Die Gäste wurden von dem Hofrat Fröhlich und dem Kammermusikus Hin empfangen und willkommen geheißen. Im alten Schlosse, dem Kavaliersbau, erhielten sie Quartier. Nach dem Umkleiden machten die Herren der Frau Oberhofmeisterin von Rath, geb. Gräfin von Truchseß, und den beiden Hofdamen Fräulein von Mosel und Fräulein von Schinding ihre Aufwartung. Gegen 11.00 Uhr ließ die Herzogin den Geheimrat Haller von Hallerstein zu sich rufen, dem Sohne wurde lediglich Gelegenheit gegeben, der Herzogin im Park zu begegnen und ihr den Rocksaum zu küssen.

Das Schloß war damals einstöckig, der Mittelbau mit dem großen Saal etwas erhöht. Der linke Flügel des Schlosses, der von der Oberhofmeisterin von Rath bewohnt wurde, enthielt eine Galerie mit wertvollen Ölgemälden sowie ein Musikzimmer mit vergoldeter Stukkatur. Daran schlossen sich ein mit grünem Damast ausgeschlagenes Schlafgemach an und eine Garderobe. Neben dem in Weiß gehaltenem großen Saal befand sich das mit rotem Damast behängte Audienzzimmer. Das dann folgende Porzellankabinett war mit rotem Holz verkleidet, das goldene Leisten schmückten. Auf vergoldeten Konsolen standen kostbare Porzellanfiguren und Vasen aus Dresden, China und Japan.

Hinter dem Porzellankabinett lag das Schreibzimmer. Die Möbel aus Nußbaumholz zeigten köstliche mehrfarbige Einlegearbeit. Der Nebenraum, die kleine Bibliothek, hatte Möbel und Vertäfelung aus Zedernholz mit vergoldeten Leisten.

Der rechte Schloßflügel enthielt die Wohnräume der Herzogin Friederike Elisabeth. Nach zwei Zimmern für die Kammerfrauen gelangte man in ein Vorzimmer mit Wachstuchtapeten. Dahinter lag das Wohnzimmer. Dort hingen die Bilder des Markgrafen Friedrich und des Freiherrn von Frankenstein, Domprobst von Würzburg.

Das mit grünem Damast tapezierte Schlafzimmer glich dem der Oberhofmeisterin. An den Wänden hingen die Bilder der Mutter Markgräfin Wilhelmine und des großen Oheims, Friedrich von Preußen. Vom nächsten Zimmer aus konnte man unmittelbar in den Garten gehen. Hinter diesem Raum lag das Marmorbad. Außerdem enthielt das Schloß noch einige Fremdenzimmer, sowie Wohnräume für die beiden jüngeren Hofdamen.

Jeden Sonntag mittags um zwölf Uhr hielt der Pfarrer von Eckersdorf im großen Saale eine Predigt, anschließend begab man sich zur Tafel. Von nachmittags drei Uhr bis gegen acht Uhr abends was "Cour", eine große erlesene Gesellschaft mit offiziellen Gästen. Am Sonntag, dem 21. August 1774, fanden sich folgende Herrschaften ein: Minister von Seckendorf mit Gemahlin, Minister von Schönfeld, Minister Röder und Sohn, General von Treskow und Tochter, Minister von Spiegel, Oberhofmeister von Künsperg mit Gemahling, Herr von Kettenburg, Herr von Taussin, Frau von Holzwächter und Tochter, Herr von Bothmer, Graf von Brockdorf und Fräulein Schwester, Fräulein von Aufseß.

Die Herrschaften unterhielten sich mehr oder weniger geistreich, spielten und scherzten. Dazu wurde Tee gereicht. Bei schönem Wetter begab man sich ins Freie und spielte im Pavillon. Minister von Seckendorf und Herr von Plotho hatten große Fertigkeit im Violinspiel und stellten ihre Kunst gern in den Dienst der festlichen Zusammenkünfte. Zum Konzertieren zog man auch die Kammerviolinisten Sartorius und Richter bei.

Kerzen verbreiteten rötlichen Schein, von den zusammengesetzten Spiegeln vervielfacht, zitterte er auf den vergoldeten Stukkaturen. Die Flöte sang und das Spinett klimperte metallen Menuette und Rundtänze. Seide Gewänder knisterten und steif standen den Herren die gepuderten Zöpfe im Genick."

Rokoko ist Pracht und Herrlichkeit.

Auf dem Schloßhof der Fantaisie

Apoll auf dem Sockel
neben der Jagtgöttin Diana
Detailbild des Brunnens
Zur Osterzeit ist der Brunnen festlich geschmückt.

Apoll auf dem Sockel
neben der Jagtgöttin Diana
Detailbild des Brunnens
Zur Osterzeit ist der Brunnen festlich geschmückt.

An der Stelle des heutigen Schlosses stand einst das Schloß und Rittergut Donndorf der Herren von Tanndorf, bereits 1398 als eigener Adel belegt. Seit 1441 markgräfliches Lehen, wurde es 1464 an von Weiher, ab 1527 an von Berg und 1577 an die Familie von Lüchauen gegeben. Mit dem Tode Friedrich Ludwig von Lüchau und dem Aussterben dieses Geschlechts fiel das Besitztum 1756 der markgräflichen Kammer anheim. Gebessler erwähnt die Jahreszahl 1545 - 1757 als Ansitz der Herren von Lüchau. Sicher aber war Markgräfin Wilhelmine, die geniale Bauherrin von Bayreuth, die Entdeckerin des romantischen Tals und hatte die Absicht, hier einen Lustsitz wie auf der Eremitage und Sanspareil zu errichten. Durch Markgraf Friedrich wurde 1758 der Schloßbau begonnen. Den Bauplan lieferte möglicherweise Rudolf Heinrich Richter, nach anderen Angaben Gontard, nachdem er das Fürstenpaar auf seiner italienischen Reise begleitet hatte. Wahrscheinlich ist es die römische Villa Pamfili, die der kunstsinnigen Markgräfin das Vorbild gab. Durch den Tod der Fürstin am 18. Oktober 1758 blieb jedoch der Bau liegen und auch der Markgraf nahm ihn nicht mehr in Angriff. Er starb 1763 und erst sein Nachfolger, Friedrich Christian, vollendete 1765 das Schloß.

Herzogin Elisabeth Friederike Sophie, die Tochter Wilhelmines, welche in dem Ruf stand, die schönste Prinzessin Europas zu sein, hatte bei ihrem Oheim die beschleunigte Fortführung der Arbeiten erreicht und zog im Frühjahr 1765 als Herrin auf Fantaisie ein. Sie war 1747 mit dem Herzog Karl Eugen von Württemberg vermählt worden und nach einer unglücklichen Ehe und einem nur mit Widerwillen ertragenen Aufenthalt in Stuttgart und Ludwigsburg wurde das neue Besitztum alles, was ihre Phantasie erträumt hatte. Sie übergab ihrem Oheim den von ihrem Vater ererbten, überaus wertvollen Brilliantenschmuck, um bis zu ihrem Tode 1780 im Sommer zu Donndorf, im Winter zu Bayreuth residieren zu können. Schloß und Park gab sie Namen und Gestalt. "Was die Eremitage einst ihrer Mutter gewesen, das sollte für Friederike das neue Besitztum werden". "Der schöne Lüchau'sche Garten wurde noch einmal so groß, als er war, hergerichtet, gegen das Wiesental hinab neue Anlagen gemacht, die Waldwege abgeglichen usw. Auf niedlichen Radbarren mußten die geladenen Gäste beiderlei Geschlechts die Erde zu- und auffüllen, wobei die Fürstin selbst mit Hand anlegte". Für gärtnerische Gestaltung des Landschaftsbildes ist, dabei bemerkenswert, daß sich nun stilgemäß der Übergang vom französischen Garten zum englischen vollzieht. Während die Anlagen der Eremitage die französische Stilart bevorzugen, wird Fantasie bereits als englischer Garten gestaltet.

Steht man vor dem Schloß auf dem Schloßhof, stehen zur Rechten die Statuen von Apollo und Diana, wunderbar gestaltete Blumenrabatten laden den Besucher zum Lustwandeln ein. In meiner Kindheit standen am Schloßhof rießige Bäume, der Überlieferung nach von der Herzogin selbst gepflanzt. Leider mußten sie wegen Fäulnis im Stamm gefällt werden.

Auf der Terrasse von Schloß Fantaisie

Im Hintergrund erkennt man den Siegesturm
Blick von der Terrasse auf den Herzogsweiher
Blick auf den wieder angelegten Weinberg am Fuß der Terrasse

Im Hintergrund erkennt man den Siegesturm
Blick von der Terrasse auf den Herzogsweiher
Blick auf den wieder angelegten Weinberg am Fuß der Terrasse

Geht man um das Schloß auf der rechten Seite herum, besticht zunächst der Blick über den einstigen Weinberg hinab und hinweg zum Herzogsweiher, hinüber zum bewaldeten Gegenhang und man möchte mit Jean Paul ausrufen, wenn er an dieser Stelle Leibgeber zu Siebenkäs sprechen läßt: "Heb alles auf, bis wir im warmen Schloß Abrahams sitzen, in der Eremitage, welche nach Fantaisie der zweite Himmel um Bayreuth, denn die Fantaisie ist der erste und die ganze Gegend der dritte."

Das Schlösschen selbst, wenn man den Blick wendet, hat innerhalb zweier Jahrhunderte drei "württembergische Perioden" hinter sich gebracht, wie Herbert Conrad mit Recht sagt. Drei Württemberger haben hier geplant, gebaut und umgebaut: Die schon erwähnte Herzogin Elisabeth Friederike Sophie, einzige Tochter der Markgräfin Wilhelmine und Markgraf Friedrich von Bayreuth (1732 - 1780), in der Zeit von 1765 - 1780, Herzogin Friederike Dorothea von Württemberg, Gemahlin des späteren Stadthalters Preußens von Bayreuth, Friedrich Eugen von Württemberg, welcher von 1793 - 1828, also zu Anfang des 19. Jahrhunderts, die Fantaisie zu einem neuen Schmuckstück umgestaltete, und endlich Herzog Alexander von Württemberg, wie sein Vater kaiserlich russischer General. Er ließ das alte Lüchauische Schloß zwar entfernen - Dorothea hatte es als Gästehaus ausgebaut - baute jedoch sein eigenes Schloß gründlich um nach der Stilart, wie dieser in der Mitte des Jahrhunderts üblich wurde (1851) zeigte sich auch der neuen Zeit sehr aufgeschlossen.

Richard Wagner in der Fantaisie

Hotel Fantaisie in Donndorf
Neben der Eingangstüre die Gedenktafel an den Meister Richard Wagner

Hotel Fantaisie in Donndorf
Neben der Eingangstüre die Gedenktafel an den Meister Richard Wagner

Herzog Alexander erbaute sogar das Hotel Fantaisie, in welchem 1872 Richard Wagner mit seiner Familie wohnte und an der Götterdämmerung arbeitete. Die Villa Wahnfried was damals erst im Bau, Richard Wagner war aber bereits zur Grundsteinlegung des Festspielhauses in Bayreuth anwesend. Alexander war ein sehr strenger, aber leutseliger Herr, über den altgewordene Donndorfer manche herrliche Geschichte erzählen konnten. Die Fantaisie war ihm jedenfalls ans Herz gewachsen, er hegte und pflegte sie über 53 Jahre (1828 - 1881)

Pavillon, Labyrinth und riesige Bäume

Das Teehaus bzw. der Pavillion in der Fantaisie
Baumriesen im Schloßpark
Baumriesen im Schloßpark
Romantischer Blick auf das Schloß Fantaisie
Baumriesen im Schloßpark
Laubengänge im Labyrinth
In der Mitte befindet sich ein kleiner Brunnen

Romantische Ansichten allerorten

Links neben dem Schloß, leicht erhöht, steht der Pavillion bzw. das Teehaus. Das Teehaus war der erste Bau des Schlosses, der nach dem Beschluß über die Sanierung des Schlosses und der Gartenanlage vollständig renoviert und teilweise zurückgebaut wurde und der Bevölkerung von Donndorf einen Eindruck vermittelte, neben welchem Kleinod im Dornröschenschlaf sie eigentlich wohnten. An der Nordseite des Teehauses war früher in entstellender Anbau als Bühnenbau. Dieser wurde im Zuge der Sanierung weggerissen, das klaffende Loch in der Wand wieder geschlossen. Nach statischer Sicherung von Decke und Tragwerk konnten die ersten Pläne der kommenden Jahr der Sanierung im Teehaus der Bevölkerung gezeigt werden.

Parallel dazu begann die Anlage des historischen Labyrinths. Die Freitreppen von Pavillon herabschreitend befindet sich links neben den Schloß ein aus Buchenhecken angelegtes Labyrinth. Im Zentrum des Labyrinths plätschert ein kleines Brünnlein, das in meiner Kindheit noch am Eingang des Parks gegenüber der B22 auf Höhe des Anwesens Stamm war. Sehr zum Leidwesen der Zecher, die aus dem Wirtshaus kamen und ihren hitzigen Kopf unfreiwillig im Brunnen abkühlten...

Bemerkenswert sind auch die Baumriesen, die der Überlieferung zufolge noch von der Herzogin Friederike Sophie gepflanzt worden sein sollen. Solche riesigen Bäume standen zu meiner Kindheit auch im Schloßhof, mußten aber wegen Fäulnis im Stamm und dadurch zu befürchtender Gefahr des Bruchs gefällt werden.

Grottenterrasse und Neptunbrunnen

Die Rasenschnecke
Auf dem Weg zum Neptunbrunnen
Der Neptunbrunnen mit den Wasserspielen

Auf dem Weg zum Neptunbrunnen

Folgt man dem Weg zwischen dem Schloß und dem Labyrinth, gelangt man auf die Grottenterrass mit Blick auf den Neptunbrunnen und der Rasenschnecke. Während man sich in der Gemeinde und bei der Bayerischen Garten- und Schlösserverwaltung einig war, daß die Rasenschnecke wieder hergestellt werden sollte (in meiner Kindheit war dies eine einfache Rasenfläche mit hereinragendem Wildwuchs durch Baum und Buschwerk), zögerte man anfangs mit der Sanierung des Neptunbrunnens und der Wasserspiele. Hinderungsgrund war wie so oft das liebe Geld, eine Sanierung veranschlagte enorme Summen. Im meiner Kindheit war der Neptunbrunnen überhaupt nicht zugängig, sonder unter einem verwitterten blauen Holzverschlag versteckt. Der Grund waren der jämmerliche Zustand des Brunnens.

An der Grotte mit den Wasserspielen

Fontänen schießen in die Höhe
Gesamtansicht der Wasserspiele
Die Größe beeindruckt die Zuschauer
Der Neptunbrunnen
Das Bächlein rauscht über die Kaskaden
Neptun mit den Tritonen
Detailansicht des Neptunbrunnens
Die Schale an der Grotte

Die Wasserspiele der Fantasie

Als man jedoch das Buschwerk entfernte und feststellte, daß unter einer dicken Humusschicht mehr von den historischen Kaskaden vorhanden war, als man zu hoffen wagte, wurde der Druck durch die Bevölkerung auf Politik und Geldgeber so stark, daß man sich durchrang, die Kaskaden und Wasserspiele vollständig zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

Das Ergebnis gibt den Entscheidern recht! Die Wasserspiele sind so ziemlich das Großartigste, was in der Gartenbaukunst zu sehen ist. Ein Bächlein strömt über steinerne Kaskadenstufen. Die Wasserflut speist kleine Springbrunnen, die Grotten unter der Terrasse und den Neptunbrunnen. Der Gott des Meeres, Neptun, den Dreispitz in der Hand, ist umgeben von Tritonen, Nymphen und Fabelwesen der Meereswelt. In Symmetrie angelegt steigen rechts und links der Grottenterrasse Wasserfontänen in den Himmel.

Zur Linken entdeckt man einen als künstliche Ruine erbauten Gartensaal. Die Wasserspiele sind immer am Wochenende zur vollen Stunde in Betrieb. Man sollte unbedingt auf einer der Bänke Platz nehmen und das Bild auf sich wirken lassen. Es ist unglaublich, welche Schönheit man findet.

An der Friedenssäule im Park Fantaisie

Die Friedenssäule mit Friedensgöttin

Die Friedenssäule mit Friedensgöttin

An einer aus Sand- und Tuffstein gestalteten Mauer mit grotesken, aus dem Fels gehauenen Ruhebänken gelangt man weiter zu einer Anlage, welche der eigentliche Bezirk der Herzogin Friederike Dorothea Sophie gewesen war. Bereits seit meiner Kindheit war die staatliche Verwaltung der bayerischen Schlösser und Gärten bemüht, diesen einst völlig verwilderten Platz angenehm und geschmackvoll zu gestalten. Dies sei an dieser Stelle lobend erwähnt, lange vor der Sanierung der Gesamtanlage. Unter der Säule mit der Göttin des Friedens befindet sich eine Gedenktafel mit der Inschrift: "In diesem reizenden Aufenthalt umarmte ich zum ersten Male meine gute Schwester, den 4. Juli 1794 - Philippine von Hessen Kassel".

Die Friedenssäule ist von mehreren Wegen aus zu erreichen, es empfiehlt sich sehr, die verschiedenen Wege abzugehen und, obwohl man immer an die gleichte Stelle zurückkehrt, aus verschiedenen Perspektiven die Szene auf sich wirken zu lassen. Es ergeben sich für den Besucher immer unterschiedliche Stimmungen. Dies macht sicher auch den Reiz dieses Ortes mit aus.

Die Via Appia, Gräberstraße und Katakombe

Mit Altar und Kreuz
Die Gräberstraße
Links und rechts befinden sich Steintafeln
Und den Grabnischen
Der untere Eingang mit Inschrift
Der Innenraum
Aufgang in der Katakombe

Der wohl geheimisvollste Ort in der Fantaisie

Aus dem Fels ist die "Gräberstraße" mit Inschriften in den Seitenwänden gehauen, keine kurze Via Appia, die zur Katakombe führt. Auf dem Weg dorthin ist noch auf eine Tafel mit französischer Inschrift aufmerksam zu machen, die in der Übersetzung lautet: "Ernst hat gearbeitet recht und schlecht an diesem so harten Stein, hoffend, dadurch seine Anhänglichkeit an seine Eltern zu beweisen. 1820". "Das waren noch dankbare Kinder", möchte man der heutigen Jungend und den Eltern zurufen! Aber vielleicht ist es auch besser, daß diese Zeiten vorbei sind. Auf einer der anderen Tafeln ist zu lesen: "Seinem ehrwürdigen Vater, seiner himmlischen Mutter ist dieses Denkmal gewidmet von einem Sohn in treuer Dankbarkeit." Leider sind die Tafeln stark verwittert, daß es nicht möglich war, sie so zu photographieren, daß man etwas lesen könnte.

Früher war die Katakombe frei zugänglich, seit der Vandalismus überhand nimmt, wurde sie mit schweren Eisengittern verschlossen. Als Kind betraten wir die Katakombe immer mit Angst und Ehrfurcht, schließlich handelt es sich um ein Gräberfeld und den wohl geheimnisvollsten Ort der Fantaisie. Die Katakombe besteht aus einem in den Fels gehauenen Kultraum. Drei Reihen mit je fünf in die Steinwand eingearbeiteten Grabnischen und die eigentliche Höhle mit Kreuz, Altar und und Opferstein sollen den Besuchern an die Zeit des Frühchristentums in Rom erinnern. Dort mußten die Gläubigen, von der Staatsmacht verfolgt, "in den Untergrund" gehen, wenn sie gottesdienstliche Handlungen erleben wollten; ihre Toten bestatteten sie in gehauenen Nischen der höhlenartigen Gänge. Die Inschrift über dem rundbogigen Zugang Zugang "Diis Manibus Pia Dorothea". Sie erinnert an die guten Sterbegeister der Heiligen Dorothea, während Herzogin Sophie Dorothea von Württemberg sich diesen Platz gestaltete.

Die Bastion - Grabmal Herzog Alexanders und die Felsenquelle

Die Felsenquelle
Auf dem Weg an die Bastion
Auf der Bastion
Das Alexandergrab von der Felsenquelle aus
Ein wild romatisches Tal
Sie wurde vermutlich künstlich angelegt
Der Borodinstein

Auf dem Weg an die Bastion

Ist man auf den Hauptweg zurückgekehrt und folgt ihm in östliche Richtung, gelangt man am Borodinstein zum Herzogsgrab, der Bastion, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts erneuert wurde.

Der Borodinstein enthält eine Gedenktafel, die an den Feldzug Napoleons 1812 in Russland erinnert. Die Adeligen aus württembergischen und preußischen Geschlecht kämpften damals meist als Generale der russischen Armee gegen Napoleon. Die Übersetzung des Steines lautet: "Den Manen [gute Sterbegeister] der tapferen russischen Armee, gefallen in der Schlacht von Borodino, genannt an der Moskwa am 27. August - 7. September und während des denkwürdigen Feldzuges von 1812. Prinz Bagrantion, General der Infanterie, Tutchof Generalleutnant, Kontaizof, Tutchof 2, Generalmajor Klinger, Lamsdorf. Dieses Denkmal ist ihnen gewidmet von einem ihrer Waffenbrüder."

Vom Aussichtsplateau der Bastion kann man einen herrlichen Blick auf den Park und hinab zur wohl künstlich angelegten Felsenquelle schweifen lassen. Auf der Bastion steht man eigentlich auf einer Grabplatte mit kaum mehr sichtbar eingemeiseltem Kreuz. Dem einstigen Alexandergrab.

Die Alexanderkapelle

Die Alexanderkapelle im Park Fantaisie

Die Alexanderkapelle

Unterhalb der Bastion findet man auf der linken Seite des Weges zu den ehemaligen Strohhütten und dem Sportplatz des TSV Donndorf die Alexanderkapelle.

Sie ist direkt in einen großen Steinblock gehauen und enthält an der Rückwand ein Kreuz, sowie einen kleinen Altar.

Gewidmet ist die kleine, aber dennoch stimmungsvolle, Kapelle Herzog Alexander von Württemberg, dem großen Förderer der Fantaisie. Über dem Eingang ist die Inschrift, die uns dies verrät. Neben der Inschrift finden sich ebenfalls direkt in den Stein gehauen ein Kreuz sowie Heiligenfiguren.

Sein Sohn Philipp verkaufte ein Jahr nach dem Tod Herzog Alexanders von Württemberg, am 26. Juli 1882, Schloß und Park Fantaisie. Durch die Besitzveränderungen veranlaßt, ließ Philipp den Sarg seines Vaters bereits nach Jahresfrist von der Fantaisie in das neuerbaute Mausoleum auf dem Stadtfriedhof in Bayreuth zu überführen, das heute noch zu besichtigen ist.

Die ehemaligen Strohhütten

Ausgang der Treppe durch den Fels
Der Blick hinab in die ehemalige Strohhütte
Sicht vom unteren Platz

Die Strohhütte in der Fantaisie

Geht man von der Alexanderkapelle weiter den Weg in den Park hinab, befindet sich gleich rechts der Abgang zu den beiden ehemaligen Strohhütten.

Die Felsen glichen mit ihrer Form von unten einer Strohhütte mit Pultdach. Diesen Eindruck ließ Friederike Dorothee weiter verstärken, indem sie in den Fels eine steinerne Treppe schlagen ließ, die in einen "kühlen" Raum hinabführte.

Die verklärte Liebe zum sogenannten Landleben, die sich auch schon in der Eremitage finden läßt, erreichte mit den beiden Strohhütten ihren Höhepunkt. Im Intarsienkabinett von Spindler wird die Strohhütte ebenfalls aufgegriffen und thematisiert. Sie findet sich in den Einlegearbeiten wieder.

Der Herzogsweiher mit Fischerhäuschen

Das Fischerhäuschen im Detail
Der Herzogsweiher mit Blick aus Richtung Lüchauental
Der Herzogsweiher mit Insel in der Mitte
Szenen des Herzogsweihers im Park Fantaisie
Eindrücke vom Fischerhaus aus
Blick vom Weiher hinauf zum Schloß Fantaisie
Schwäne tummeln sich am Weiher

Ansichten des Herzogsweihers

Auffälligster Teil im Schlosspark Fantaisie ist wohl der Herzogsweiher mit dem Fischerhäuschen und der kleinen Insel. Auch der Herzogsweiher wurde im Zuge der Sanierung des Parks Fantaisie aufwändig hergerichtet. Nun mag man sich fragen, was da wohl hergerichtet worden sein soll? Der Herzogsweiher hat wieder die Gestalt, die er hatte, als der Park angelegt wurde und nicht mehr die Gestalt, die er in meiner Kindheit hatte.

Blenden wir kurz zurück: Vor rund 25 Jahren war die kleine Insel im Weiher stark bewaldet. Auf ihr standen nicht nur eine Weide wie jetzt, sondern tatsächlich mehrere hohe Bäume. Die Insel war auch durch Verlandung größer, als heute und hatte bereits damals das Entenhaus.

Auch der Weg hinter dem Weiher und die Abtrennung von Zulauf und Ablauf des Weihers war früher anders. Den Weg gab es schlicht nicht, sondern nur am Hang einen schmalen, ausgetretenen Pfad, der von der Brücke über dem Wehr hin zum Fischerhäuschen führte. Das Fischerhäuschen selbst stand direkt im Wasser, das Ufer war mitten im Sockel des Häuschens. Die Weiher hinter dem Fischerhäuschen waren als solche nicht erkennbar, sondern nur faulig riechende Schlammlöcher. Dies hat sich aber stark geändert, die Weiher hinter dem Fischerhäuschen wurden hergerichtet, ein neuer Weg trennt nun Zulauf und Ablauf des Herzogsweihers vom eigentlichen Weiher, die Insel wurde wieder so bepflanzt, wie sie zu den Anfangszeiten des Parks war.

Die Schwäne und Enten sind nach wie vor beliebte Attraktionen am Weiher für Groß und Klein.

Die Capelle im Holze - Franzosenbruck und Badeweiher

Der obere Badeweiher
Der große Bogen der Franzosenbruck
Der untere Badeweiher
Heute ist die Franzosenbruck vom Gebüsch verwachsen
Vielleicht wird sie eines Tages auch saniert.

Die Franzosenbruck oder Capelle im Walde

Ein versteckter Platz im wilden Teil des Parks, verwachsen von Gebüsch und Bäumen zugedeckt, verrät, daß sich hier über verwitterten und gestürzten Steinen ein Bauwerk befand, daß im Volksmund die "Franzosenbruck" genannt wird.

Die Capelle im Holze

Manche Wegen führen dorthin. Wer einen Spaziergang durch den Park der Fantaisie macht und vom Herzogsweiher zum Katzenstein strebt, dann über eine Holzbrücke durch Hochwald aufwärts geht, kann die Franzosenbruck bequem erreichen. Andere gehen über den Ermershügel, am Siegesturm im Walde vorbei, oder vom Gut Geigenreuth aufwärts und suchen nach Überresten der einstigen Kapelle. Dort, auf einem vermoosten Stein sitzend, kann man nachdenken, wie die einstige Besitzerin der Fantaisie Dorothea Friederike Sophie auf den Gedanken kam hier eine "Capelle im Holze" und eine "Capelleninsel" errichten zu lassen. Sie schuf im "Mustergarten der Empfindsamkeit" der Fantaisie Tempel, Denkmäler, Wasserspiele, Altäre, Kapellen, Gräber, Ruinen, Hütten, Inschriften und Säulen.

Graf Wargemont, "Hofkavalier Ihrer Königlichen Hoheit der durchlauchtigsten Fürstin" und seine adeligen Freunde aus Frankreich unterstützen sie bei allen ihren romantischen Vorhaben. Sie hatten als Emigranten der Französischen Revolution freundliche Aufnahme bei der Fürstin gefunden und statteten auf diese Weise Dank ab. (hierzu auch der "Emigrantenstein"). Hierher führt auch der Name für den gigantischen Felsbogen aus Sandsteinquadern: "Die Franzosenbruck".

Über dem steinernen Grund der Kapelle erhob sich einst ein Holzturm mit einem Glöckchen, das von einem Eremiten geläutet wurde, wenn die Herzogin anläßlich eines hohen Besuches auch für die Bewohner von Eckersdorf - Donndorf ein Fest gab. Neben der Kapelle befand sich auch ein kleiner Teich. Er wurde von einer nahen Quelle gespeist, die heute noch fließt. In seiner Mitte, auf einer "Kapelleninsel" erhob sich ein Tempelchen, in welchem sich der geehrte Gast niederlassen konnte.

Das ganze festliche Geschehen beschreibt der Schriftsteller Bilabel in seinen "Historischen Notizen" so:

Auf der Wiese am Katzenstein spielten dreihundert weißgekleidete, mit Blumen bekränzte Kinder. Die Hebe, Göttin der Jugend, führte die Gesellschaft an den Katzenstein hin, an welchem zu beiden Seiten im Halbzirkel Schwibbögen angebracht waren; um jede dieser Arkaden sah man Kinder einzeln und paarweise als lebende Statuen und Gruppen. Auf dem Felsen stand der Tempel der Tugend als eine Kuppel mit Inschriften; neben diesem eine abgestützte Spitzsäule mit dem Namen des gefeierten Besuchs: Thurn und Taxis.

Von der Hebe und der Göttin der Wohltätigkeit angeführt, bestiegen sie die zur Seite liegende Anhöhe. Auf einer Insel in dem links befindlichen Teich bot sich dem Auge der Tempel der Freundschaft dar, ganz offen und auf fünf Säulen ruhend.

Eines von den um die Göttin in umarmender Stellung versammelten Kindern, die alle ihre Symbole in der Hand hielten, stand mit einem Fuß auf dem Würfel, der Freundschaft immer gleich festen Grund andeutend.

Nach einigem Verweilen ging der Zug zur Capelle im Holze auf welcher die Glocke läutete und an deren Pforte der Eremit zu einem keinen Mahle einlud. Den Schluß machte ein Schweizerfest im Walde. Auch ihren Untertanen bereitete sie gerne und öfters ein Vergnügen.

Auf dem Weg von der Franzosenbruck zum Siegesturm kommt an an den Badeweihern vorbei. Die Schwarzwasserweiher sollen allerlei Dinge, die keinem anderen in die Hände fallen sollten, im ewigen Nichts des Weiherbodens verschluckt haben...

Der Siegesturm

Der Turm von von Unten
Der Siegesturm im Park Fantaisie
Die Tafel mit der Inschrift über der Eingangstüre
Mit der geschlagenen Sichtschneiße
Der Blick hinüber auf das Schloß

Der Siegesturm im Park Fantaisie

Auf Anweisung von Herzog Alexander wurde der Siegesturm errichtet, als Gegenstück zum Schloß gegeüber am Hang. Auf der Tafel über den Eingang steht wörtlich:

""Dem Andenken des glorreichen Friedens nach den siegreichen Kämpfen des deutschen Heeres in den denkwürdigen Jahren 1870/71" Erinnert wird an den deutsch-französischen Krieg und die nachfolgende Gründung des Deutschen Kaiserreiches mit Bismarck als erstem Kanzler.

Der Turm war lange Zeit verschlossen, wurde aber vollständig renoviert und ist seit 1998 wieder für die Öffentlichkeit zugängig.

Nach längerer Diskussion wurde auch wieder die Sichtschneiße in den Wald geschlagen, damit man sowohl vom Schloß, als auch von der Aussichtsplattform des Siegesturms den gegenseitigen Sichtkontakt hat.

An Herzog Alexander

Seht Ihr den erhabenen Schöpfer
Einer neuen Fantaisie
Wie aus Ton der kluge Töpfer
Schuf er neues Leben hie.

Aus dem Chaos wilder Ceden
Schuf er sie mit hoher Kraft
Es entstand ein neues Eden
Wie mit einer Zaubermacht.

F.v.W.

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Orientierung im Park

Um sich im weitläufigen Park leichter zurechtzufinden und zu orientieren, hat die Bayerische Schlösser und Gartenverwaltung moderne Übersichtstafeln und Hinweisschilder angebracht. Damit findet der Besucher leicht die verschiedenen Stationen im Schloßpark.

Plan der Gesamtanlage Park Fantaisie
Plan der Gesamtanlage Park Fantaisie
Moderne Tafeln helfen dem Besucher
Moderne Tafeln helfen dem Besucher
Selbst Entdecken!

Neben den ausführlich dargestellten Höhepunkten bietet der Park Fantaisie noch viele andere Sehenswürdigkeiten. Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Wo mag wohl dieser Brunnen stehen?
Wo mag wohl dieser Brunnen stehen?
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