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Allgemeines über Eckersdorf

Wappen von Eckersdorf
Wappen von Eckersdorf

Vor den Toren der Festspielstadt Bayreuth und am Nordrand der Fränkischen Schweiz liegt Eckersdorf, eine Großgemeinde mit ca. 5100 Einwohnern. Bei einer Ausdehnung von 36,19 km² leben ca. 140 Einwohner pro km² im Gemeindegebiet.

Das Wappen Eckersdorfs zeigt unter blauem Schildhaupt einen schreitenden, hersehenden goldenen Löwen, darunter sind ist das Wappen geviert; Die Felder 1 und 4 sind rot, die Felder 2 und 3 zeigen einen blauen Pfahl in Silber. Der goldene Löwe in Blau des Schildhauptes ist dem Wappen der Andechs - Meranier entnommen, die Vierung des Schildes entspricht der "Zollernvierung", allerdings mit verwechselten Farben, denn an die Stelle von Schwarz ist Rot getreten, das an die Familie von Plassenberg erinnert (Stammwappen: eine silberne Spitze in Rot). Der blaue Pfahl in Silber ist das Stammwappen der Familie von Lüchau.

Das Wahrzeichen Donndorfs, das Schloss Fantaisie
Das Wahrzeichen Donndorfs, das Schloss Fantaisie
Der alte Ortskern von Eckersdorf wurde mit viel Liebe saniert
Der alte Ortskern von Eckersdorf wurde mit viel Liebe saniert

Wahrzeichen und touristischer Magnet Donndorfs ist das Schloss Fantaisie mit dem dazugehörigen weitläufigen Park Fantaisie. Die Anlage wurde 1758-1765 von Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth erbaut.

Im Ortsteil Eckersdorf befindet sich der alte Ortskern rund um die Kirche St. Ägidius. Der alte Ortskern wurde vor nicht allzu langer Zeit mit viel Liebe zum Detail saniert und läd den Besucher auf einen Spaziergang ein.

Spaziergänge sind in Eckersdorf sehr lohnenswert, zu Fuß lassen sich die Denkmäler (Siegesturm, Fischerhaus, Schloß), die teilweise kuriosen markgräflichen Bauten („Franzosenbrücke“, Grotten, Neptunbrunnen mit Kaskaden) und Naturgegebenheiten („Katzenstein“, ein gewaltiger Steinfindling) am leichtesten erkunden. Eckersdorf hat zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Charme, da es eingebettet in die Natur der beginnenden fränkischen Schweiz im Laufe der Jahreszeiten sein Gesicht ständig ändert.

Das alte Backhaus in Eckersdorf
Das alte Backhaus in Eckersdorf
Im Backhaus befindet sich links die Tafel über Eckersdorf
Im Backhaus befindet sich links die Tafel über Eckersdorf
Rechts ist die Tafel mit den Informationen zur Eingemeindung
Rechts ist die Tafel mit den Informationen zur Eingemeindung

Zu den Ortsteilen gehören seit der Gebietsreform 1978 Busbach, Donndorf, Eckersdorf, Eschen, Forst, Hardt, Heisenstein, Lahm, Lochau, Lohe, Melkendorf, Neustädtlein am Forst, Oberwaiz, Pleofen, Schanz, Simmelbuch, Stein, Tröbersdorf, Vorlahm, Windshof und Wolfsgraben. Donndorf ist durch die Ausweisung von großzügigen Neubaugebieten mittlerweile der bevölkerungsstärkste Ortsteil. Hier sind das Schloß Fantaisie mit dem zugehörigen Park Fantaisie und dem einzigen gartengeschichtlichen Museum Deutschlands kultureller Anziehungspunkt.

Neben den baulichen Denkmälern floriert in Eckersdorf auch ein breites kulturelles und gesellschaftliches Angebot. Vereine aller Art wie Gesangverine, Posaunenchöre, Freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Burschenvereine und Landjugenden, Charitative Einrichtungen sowie Organisationen der politischen Parteien bieten für jeden etwas.

Einen kurzen geschichtlichen Überblick findet der Besucher im alten Backaus im Ortskern von Eckersdorf. Im Inneren befinden sich zwei Informationstafeln. Auf der linken Informationstafel steht wörtlich: "Eckersdorf war die größte und älteste dieser Gemeinden. Davon zeugen noch heute die Kilianskapelle im romanischen Bauspiel (im Turm der Kirche St. Ägidius) und der Schlosshof (rechts der Kirche), Sitz der Lehensritter von Eckersdorf. Mit dem Aussterben der letzten Lehensherrn, der Plassenberger, verlor Eckersdorf an Bedeutung (1652). Dafür erlangte nun Donndorf eine besondere Berühmtheit: Das dortige Lehensgut bewirtschafteten Adelige, zuletzt vom Geschlechte derer "von Lüchau" (bis 1756). Als Markgräfin Wilhelmine die romantische Umgebung entdeckte, plante sie hier Schloss und Park Fantaisie. Das Schloss diente ihrer Tochter Elisabeth Frederike Sophie (1732 - 1780) als Sommerresidenz. Nach einer wechselvollen Geschichte erhalten Schloß und Park Fantaisie eine neue überregionale Bedeutung durch die Einrichtung eines gartengeschichtlichen Museums im Jahre 2000."

Karte aller in Eckersdorf beschriebenen Adressen


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